Financial Due Diligence

Unser Verständnis: Financial Due Diligence

Komplexe systematische Prüfung und Prognose der Finanzlage eines potenziellen Kaufobjekts. 

Hiesige Komplikation: Geringe Aussagekraft ukrainischer Jahresabschlüsse

Im Rahmen der Financial Due Diligence eines Übernahmekandidaten ist die vorhandene Rechnungslegung ukrainischer Firmen häufig wenig aussagekräftig.

Dafür gibt es zwei Hauptgründe: Erstens werden Abschlüsse selten nach internationalen Rechnungslegungsstandards erstellt, zweitens vermitteln bereits die ukrainischen Abschlüsse mitunter kein den tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechendes Bild.

Hintergrund hierzu ist, dass eine auf steuerliche Optimierung motivierte Buchführung eindeutig im Vordergrund steht und von daher eine Darstellung der tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnisse erst gar nicht gewünscht ist. Da zudem de facto keine Prüfungspflicht der handelsrechtlichen Buchführung von ukrainischen GmbHs (TOV) besteht, führt dies zu einer weiteren Vernachlässigung einer strukturierten handelsrechtlichen Darstellung. Zwar sind handelsrechtliche Abschlüsse bei ukrainischen Behörden abzugeben, eine inhaltliche Prüfung findet jedoch weitestgehend nicht statt.

Des Weiteren ist festzuhalten, dass die Steuerbuchführung von der handelsrechtlichen Buchführung bis zur Einführung des neuen Steuerrechts im April 2011 erheblich abwich. Ein Maßgeblichkeitsprinzip der Handelsbilanz für die Steuerbilanz existierte nicht. 

Unsere Lösung: Vollständige Analyse und transparente Darstellung der finanziellen Verhältnisse sowie Besichtigung des Betriebs und Bewertung der Vermögensgegenstände

Im Rahmen der von uns angebotenen Financial Due Diligence untersuchen unsere Experten  Bilanz und GuV des Zielobjekts um potenzielle Chancen und Risiken aufzuzeigen. Dabei werden die ukrainischen Abschlüsse dahingehend kommentiert, dass sich ein den tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechendes Bild ergibt. Auf diese Weise erhalten Sie einen vollständigen Überblick über potentielle Deal Breaker und eine realistische Darstellung über die Finanzlage des  Kaufobjekts.

Zusätzlich besuchen industrie-spezifische Experten den Betrieb und bewerten die Vermögensgegenstände. Ziel ist es, sicherzustellen, dass das die in der Bilanz aufgeführten Gegenstände realistisch bewertet werden.

Immateriell Vermögensgegenstönde und vertragliche Vereinbarungen werden von Partner-Rechtsanwaltskanzleien geprüft.

 

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